Entwicklung und Promotion Komplementärwährung “Marzehner”

Open Volunteer Spots: Unlimited

Es werden Helfende und Freiwillige gesucht, die mit uns den Marzehner wieder salonfähig machen. Wir betrachten es natürlich auch mit einem zwinkernden Auge, weil wir aus einer Zeit kommen, in der wir mit unserer Erstwährung, dem Euro deutlich mehr Freiheiten und eine größere Auswahl an Produkten hatten.

Doch genauch darum soll es hier nicht gehen. Es sprechen auch Nachteile gegen eine Währung, deren größten Anteile oft ganz legal gegen “Millionen Katzen im Sack” bzw. faule Produkt- oder Wertpapierderivate getauscht wurden. Natürlich bezahlte für die später platzenden Blasen jeder einen Teil der Strafe, auch wenn die Bürger gutbläubig und anständig waren.

In unserem Projekt soll die Währung in Vereinbarung mit den ansässigen Unternehmen eingetauscht werden. Es geht darum die Vereinbarung die interessierten Nutzer selbst durchführen zu lassen. Am Ende merkt man, dass die Höhe eines Geldbetrages völlig hinfällig sein kann, wenn es nur wenig Produkte mit großter Nachfrage gibt.

Laut Definition des Tauschringes Marzahn entsprechen 10 Marzehner = 1 Arbeitsstunde (die Abb, zeigt nur eine Beispielmünze, im Projekt möchten wir die für die Kinder und für die Unternehmen die jeweils beste und praktikabelste Form zulassen)

In Zeiten der Verunsicherung durch Corona und die damit verbundene Geldschwemme, ist es notwendig mit Bildungsträgern, Vereinen, Unternehmen und vor allem den Kindern die Bedeutung von Geld von Grund auf zu Verstehen. Theoretisch ließe mit dem Marzehner alles kaufen. Das hängt davon ab, welche Hersteller bereit sind ihre Produkte gegen z.B. im Nachbarwald verrichtete Säuberungsstunden einzutauschen.

Wenn wir das System mit der nötigen Ernsthaftigkeit betrachten ist es sogar völlig richtig, dass Unternehmer so viel Gemeinnutzen fördern, wie sie können. Lange genug wurde die Rechnung auf Kosten der Anwohner bzw. Konsumenten und fast immer auf Kosten der Natur gemacht. Erst viel später haben Wirtschaftswissenschaftler mehr und mehr Wissen zur Ermittlung wahrer Umweltschäden und damit verbundener, unbezahlbarer Kosten ans Licht gebracht.

Der japanische Autor und Wirtschaftsanalytiker Eiichi Morino vergleicht die Komplementarität zwischen dem Yen und den lokalen Zweitwährungen mit dem Yin und Yang-Prinzip:Deshalb sagen wir, dass eine gut funktionierende Wirtschaft aus Yin-Wirtschaft und Yang-Wirtschaft besteht…Die bestehende Wirtschaft ist jedoch nur als Yang-Wirtschaft konzipiert…In diesem Sinne kann man die Lokalwährung als Yin-Wirtschaft verstehen…Die Yin-Wirtschaft und die Yang-Wirtschaft müssen ineinander greifen, und so wie das Blut im Körper zirkuliert sollte auch das Geld in der Wirtschaft zirkulieren.1

Der Tauschring in Alt-Marzahn wies mein Ersuchen, den Marzahner nochmal groß raus zu bringen strikt zurück. Diese Zeiten seien vorbei.

Express Interest in Volunteering

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